Sicherheitsregeln für Trail&Trekking

Unter Trail/Trekking versteht man jede körperliche Aktivität in Form von Bewegung: das Wandern, Bergsteigen oder Laufen in verschiedenen Naturgebieten und Vegetationssystemen – Gebirgen, Bergen, Inseln oder Flachländern, markierten Wanderwegen, und zwar ausschließlich mithilfe von geografischen Karten, Kompass, vorgeschriebener persönlicher Pflichtausrüstung, eigener Verpflegung und Wasserversorgung und ohne Hilfe von motorbetriebenen oder anderen Bewegungsmitteln – außer den eigenen Füßen.
1. Seien Sie immer vernünftig
Beim Wandern ist es gut zu improvisieren, jedoch stellen Sie sicher, dass Sie eine Karte oder einen Wanderführer zur Verfügung haben, die Ihnen helfen werden, den Weg zurück zu finden. Es ist auch empfehlenswert, einen Kompass mitzubringen. Auf dem Weg achten Sie auf umgebende natürliche Sehenswürdigkeiten, damit Sie sie wiedererkennen, falls Sie eine Hilfe brauchen werden, um den Weg zu finden. Am Tag vor der Wandertour informieren Sie sich über die Wettervorhersage. Werden heftige Regenschauer oder Gewitter vorhergesagt, werden Sie möglicherweise Ihre Pläne ändern müssen.

Für Aktivitäten im Freien (zu jeder Jahreszeit und insbesondere im Sommer) bringen Sie unbedingt Wasser mit und trinken Sie nie Wasser, dessen Qualität Sie nicht kennen.

Das mag auch keine Sicherheitsregel sein, aber damit sind Sie gut aufbewahrt und Ihr Wohlbefinden bleibt erhalten, falls Sie es richtig tun. Stellen Sie sicher, dass Sie die Ausrüstung gegen Regen mitgenommen haben und Sie schichtweise angezogen sind, damit Sie sich an die variablen Umgebungstemperaturen anpassen können. Entsprechende Wanderschuhe verhindern die Entstehung von Druckstellen und Fußverletzungen. Niedrige Schuhe erhöhen zum Beispiel die Möglichkeit einer Verrenkung des Fußgelenks und einer Verletzung des Unterschenkels. Sommerschuhe (Flip-Flops und Sandalen) sind für solche Aktivitäten nicht geeignet!
Falls Sie Pause brauchen, machen Sie eine. Sollte die Wandertour zu anstrengend für Sie werden, gehen Sie zurück. Falls Sie sich krank oder erschöpft fühlen oder Zweifel an einer Verletzung haben, ergreifen Sie entsprechende Maßnahmen, um das Problem zu lösen und gehen Sie bei Bedarf zum Ausgangspunkt zurück.
Essen Sie keine Waldbeeren oder Blätter, welche Sie auf dem Weg vorfinden, selbst wenn sie scheinen, Ihnen bekannt zu sein. Lautes Sprechen oder Abbiegen außerhalb von markierten Wanderwegen können Sie zum direkten Kontakt mit Schlangen und anderen gefährlichen Tieren bringen, deshalb raten wir davon ab. Gehen Sie nicht auf Wildtiere zu und versuchen Sie nicht, diese zu füttern.
Erkundigen Sie sich, wie leichte Verletzungen behandelt werden und wie man einer Dehydration, einem Hitzschlag oder einer Hypothermie vorbeugt.
So kann zum Beispiel die Berührung eines Sie behindernden Felsens einen Steinschlag verursachen oder das Hinterlassen von Müll Wildtiere zum Wanderweg anziehen und die Gefahr für diejenigen erhöhen, die danach eine Wandertour machen werden.
Bei den meisten Wanderwegen befinden sich Ausgangspunkte, die Ihnen den Ausgang zum Nebenweg und zur Hauptstraße oder einer Wildstation ermöglichen. Sollten Sie schwer verletzt oder allein sein, wird Ihnen sicher helfen, wenn Sie über die Lage dieser Standorte informiert sind.
Vermeiden Sie Abkürzungen – Wandern außerhalb von markierten Wegen kann eine Erosion verursachen.
Es gelten nicht nur die beschriebenen grundlegenden Sicherheitsregeln, kurz gesagt – Vorsicht! Seien Sie freundlich zu sich selbst und zu anderen und Sie werden eine schöne Zeit verbringen. Wir wünschen Ihnen ein angenehmes Wandern, Bergsteigen oder Laufen!